Das 24. Linzer Pflasterspektakel findet vom 22.-24.7.2010 statt.
“Linz” ist einfach ein Klassiker und es ist ein “Muss” für jeden Strassenkünstler an diesem Festival einmal teilgenommen zu haben.
Als Profi stehe ich der wachsendenden Anzahl von Festivals, bei denen die Künstler mit einer “Brotzeit” und der Übernachtung in einer Turnhalle fast gratis gelockt werden, um den Städten für ganz wenige Euronen eine phantastische Veranstaltung zu bringen, sehr kritisch gegenüber.
Der Künstler wird mit Hut auf die Menschheit losgelassen, das Publikum soll anstatt des Veranstalters bezahlen.
Der Künstler steht bei schlechtem Wetter im wahrsten Sinne des Wortes im Regen….
Nimmt das Überhand, dann sägt man sich als “Profi” den Ast ab, auf dem man sitzt!
Linz ist hierbei eine Ausnahme wenn man den Ursprung kennt und auch weiss, dass die Veranstalter immer versuchen den Künstlern auch finanziell möglichst faire Bedingungen zu bieten.
Im Europäischen Kulturhauptstadtjahr Linz 2010 wird hoffentlich an den Tagen vor dem Festival auch ein “Pflasterkolleg” mit einem spezifischen Angebot an Workshops für KünstlerInnen stattfinden.
Das finde ich Klasse!
Vor allem auch, dass man die gewonnenen Kenntnisse und Fähigkeiten zum Teil dann sicher auch gleich auch der Strasse auf Tauglichkeit ausprobieren kann.

Hierzu wünsche ich
allen viel Spass!!!
Die Bewerbungsfrist für Linz
endet leider schon am 10.2.2010.
Infos gibt es unter www.pflasterspektakel.at

Direkt am Rande der Fussgängerzone, quasi nur über eine breite Strassse gibt es eine geniale
Der Mann mit Dem Regenschirm heisst “Celedon und schwebt tatsächlich von einem Turm auf die Plaza de la Virgen Blanca herunter.
Mit Alex, der die Convention federführend organisiert bin ich seit vielen Jahren befreundet und hab auch die WEbseite seiner Gruppe “

Ebenso wie das Linzer Pflasterspektakel geht das Gauklerfest in der kleinen vorarlberger Stadt Feldkirch nun schon ins 24. Jahr und darf somit durchaus zu den “altehrwürdigen” Festivals gzählt werden, auch wenn dieser Begriff eigentlich Quatsch ist.
Gerade aber auch dadurch, dass selbst die “Gepriesenen” diesen Wettbewerb nicht länger wollten, gelang es bei einem der Festivals in wirklich konstruktiver Diskussion mit dem Veranstalter und auch mit Vertretern der lokalen Wirtschaft, dieses leidige Problem zu lösen.